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Innovation im Netzwerk: Wie das Food Cluster Hamburg den Wirtschaftsstandort prägt

Das Prinzip der Branchen-Cluster als Unterstützungsnetzwerke unterschiedlichster Industriezweige hat sich in Hamburg bestens bewährt. Das Food Cluster Hamburg zeigt exemplarisch, wie wichtig die Vernetzung zwischen Betrieben, Forschung und öffentlicher Verwaltung für die Entwicklung des Wirtschafts- und Veranstaltungsstandorts Hamburg ist. 

Drei Fragen an …

Das Food Cluster Hamburg wurde im September 2024 gegründet und versteht sich als zentrale Plattform für die Lebensmittelbranche in der Metropolregion. Sein Ziel: Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Start-ups und politische Verantwortliche im Lebensmittelsektor enger miteinander zu vernetzen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen und Chancen unserer Zeit zu entwickeln. 

Wir haben mit Sascha Taube, dem Geschäftsführer des Food Clusters Hamburg, über Aufgaben und Ziele seiner jungen Organisation gesprochen.


Herr Taube, was genau macht das Food Cluster Hamburg?

„Das Food Cluster Hamburg ist das zentrale Netzwerk der Lebensmittelbranche in der Metropolregion Hamburg. Wir bringen Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft und Politik zusammen, um Innovationen voranzutreiben und die Branche gemeinsam aktiv weiterzuentwickeln. Dabei verstehen wir uns als Brückenbauer: Wir vernetzen die relevanten Akteure, fördern den Wissenstransfer und unterstützen Unternehmen konkret bei ihren Herausforderungen. Gleichzeitig bringen wir die Interessen der Branche in den politischen Dialog ein und setzen uns für bessere Rahmenbedingungen ein.

Unser Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit der regionalen Lebensmittelwirtschaft zu stärken und gemeinsam eine zukunftsfähige, innovative und resiliente Branche zu gestalten.“

Welche Bedeutung hat die Veranstaltungsbranche für das Food Cluster Hamburg?

„Hamburg ist einer der spannendsten Food-Standorte Europas und die Veranstaltungsbranche spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie schafft Räume für Austausch, Innovation und neue Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Als Food Cluster Hamburg gestalten wir diese Räume aktiv mit: durch eigene Formate, von praxisnahen Weiterbildungen bis hin zu großen Netzwerk-Events, immer mit klarem Fokus auf die aktuellen Themen und Herausforderungen der Branche. Gleichzeitig bringen wir unsere Stärke als Netzwerk gezielt in bestehende Formate ein. Wir vernetzen Veranstalter mit Unternehmen, Start-ups und Experten, setzen inhaltliche Impulse und helfen dabei, relevante Trends frühzeitig sichtbar zu machen. So tragen wir dazu bei, Veranstaltungen inhaltlich zu schärfen, neue Perspektiven zu eröffnen und die richtigen Akteure zusammenzubringen.“

Wie arbeitet das Food Cluster Hamburg mit Partnern zusammen, und wie können Veranstaltende davon profitieren?

„Die Zusammenarbeit im Food Cluster Hamburg ist partnerschaftlich und praxisorientiert. Wir verstehen uns als verbindendes Element zwischen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und weiteren Akteuren der Branche. Für Veranstalter bedeutet das konkret: Zugang zu einem kuratierten Netzwerk relevanter Branchenkontakte, von etablierten Unternehmen über innovative Start-ups bis hin zu ausgewiesenen Experten. Wir unterstützen dabei, passende Speaker zu identifizieren, Inhalte weiterzuentwickeln und Formate gezielt an aktuellen Branchenthemen auszurichten.

So entstehen Veranstaltungen mit echtem Mehrwert für die Teilnehmer und für die Branche insgesamt.“

Herzlichen Dank für das interessante Gespräch, Herr Taube!