MS&D 2026: Konferenz und Ausstellung eng verzahnt
Mit der Weiterentwicklung zur MS&D Expo & Conference baut die Hamburg Messe und Congress das Format 2026 deutlich aus. Die Halle B8 bildet dabei das Naval-Herzstück der SMM und vereint Expo, Konferenz und die zentrale Naval Stage. Die MS&D Expo läuft über den gesamten Messezeitraum vom 1. bis 4. September und präsentiert Technologien für maritime Sicherheit und Verteidigung. Die MS&D Konferenz findet am 3. und 4. September auf der zentralen Naval Stage statt, die als offene Bühne mitten im Ausstellungsgeschehen ein durchgängiges Vier-Tages-Programm ermöglicht.
Die Kombination aus Ausstellung, Konferenz und Bühne schafft einen zentralen Treffpunkt für internationale Delegationen, Industrie und Marine – in direkter Nähe zu Werften und Systemhäusern.
„Die sicherheitspolitischen Herausforderungen im maritimen Raum nehmen weiter zu. Mit der MS&D schaffen wir eine Plattform, auf der Marine, Industrie und Technologieanbieter gemeinsam Lösungen entwickeln, Innovationen vorantreiben und Kooperationen stärken können“, sagt Claus Ulrich Selbach, Vice President Exhibitions Maritime and Energy bei der Hamburg Messe und Congress. „Zugleich bündeln wir globale Werften, Naval Player und Dual-Use-Innovatoren und schaffen einen zentralen Ort für den internationalen Beschaffungs- und Innovationsdialog auf höchstem Niveau.“
Maritime Sicherheit und europäische Verteidigungsfähigkeit im Fokus
Unter dem Leitmotiv „Maritime Security & Defence in a Rapidly Changing World“ bringt die MS&D Konferenz Vertreter aus Marine, Industrie, Politik und Forschung zusammen. Im Fokus stehen die zukünftige Sicherheitsarchitektur Europas, der Fähigkeitsaufbau europäischer Marinen sowie zentrale Fragen der Verteidigungsbeschaffung und technologischen Entwicklung.
Zentrale Themen des Konferenzprogramms 2026 sind:
- Europe’s Maritime Capabilities
- Maritime Warfare Requirements
- The Underwater Domain
- IT, Cyber and Space Aspects of Maritime Security
- Manned and Unmanned Systems
Die Keynotes von Vizeadmiral Carsten Stawitzki und Vizeadmiral Axel Deertz geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen der maritimen Sicherheit sowie in Herausforderungen der Verteidigungsbeschaffung.
Die Konferenz entsteht in enger Zusammenarbeit mit führenden Institutionen aus Marine, Industrie und Fachmedien, darunter das Deutsche Maritime Institut, der Mittler Report und das Marinekommando.
„Die MS&D Konferenz bringt die Akteure zusammen, die für die maritime Sicherheit Europas entscheidend sind – von militärischen Bedarfsträgern über politische Entscheidungsträger bis hin zu innovativen Unternehmen“, sagt Konteradmiral a.D. Karsten Schneider, Präsident des Deutschen Maritimen Instituts (DMI). „Dieser Dialog ist wichtiger denn je.“
Naval Defence, Dual-Use und Innovation unter einem Dach
Die MS&D Expo präsentiert ein offenes Naval- und Dual-Use-Ökosystem auf rund 3.000 Quadratmetern und wird zum Treffpunkt für internationale Delegationen, Industrie und Marine.
Aussteller präsentieren Lösungen aus zentralen Bereichen der maritimen Sicherheit und Verteidigung. Dazu zählen Cybersecurity, unbemannte Systeme, Dual-Use-Technologien, maritime Überwachung sowie der Schutz kritischer Infrastrukturen. Im Fokus stehen Technologietransfer sowie der Austausch zwischen Industrie, Marine und Beschaffungsorganisationen. Bereits 2024 nutzten 29 Delegationen von Marinen, Küstenwachen und Beschaffungsorganisationen aus aller Welt die MS&D, um sich über die Produkte von mehr als 200 Anbietern zu informieren.
Stimmen aus der Branche
Auch Referierende der MS&D Konferenz 2025 betonen die Bedeutung der Konferenz für Austausch und Zusammenarbeit im maritimen Sicherheitsumfeld.
„Zeit ist ein entscheidender Faktor für unsere Sicherheit. Um glaubwürdige Abschreckung aufzubauen, müssen Marine, Industrie und Politik enger zusammenarbeiten und schneller zu gemeinsamen Lösungen gelangen. Formate wie die MS&D sind dafür wichtig, weil sie den Austausch über gemeinsame Herausforderungen und ein gemeinsames Lagebild ermöglichen“, sagt Flottillenadmiral Dirk Gärtner, Leiter der Abteilung Planung und Konzeption im Marinekommando.
„Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen müssen wir den Fähigkeitsaufbau der Bundeswehr und der Marine deutlich beschleunigen. Gleichzeitig erwarten wir von der Industrie, dass Projekte zuverlässig in Zeit, Budget und Qualität umgesetzt werden. Veranstaltungen wie die MS&D sind wichtig, um diese Herausforderungen gemeinsam zu diskutieren und Lösungen voranzubringen“, ergänzt Norbert Blumenthal, Unterabteilungsleiter „Rüstung III“ im Bundesministerium der Verteidigung.
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