KI als Gamechanger im Gebäudebetrieb
KI ist zum Taktgeber für Innovationen geworden und hält vermehrt Einzug in die Gebäudetechnik. Denn KI macht Gebäude deutlich smarter, effizienter und leistungsfähiger. Eine aktuelle Analyse des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Lünendonk & Hossenfelder zum Potenzial von KI im technischen Facility Management kommt zu dem Ergebnis, dass KI nicht nur die Anlagenverfügbarkeit um rund 20 Prozent erhöht, sondern durch vorausschauende Ermittlung von Wartungsintervallen – auch unter dem Begriff „Predictive Maintenance“ bekannt – unnötige Routine-Checks entfallen[1]. Zudem ermöglichen KI-Technologien ein proaktives Sicherheitsmanagement. Beispielsweise identifizieren moderne Überwachungssysteme verdächtige Aktivitäten automatisch, ergänzt durch biometrische Zutrittskontrollen vom Fingerabdruck bis zum Iris-Scan für höchste Sicherheit. Mit ABB Stotz-Kontakt, Hager, PHOENIX CONTACT, Schneider Electric und SIEMENS sind namhafte Anbieter von KI-gestützter Gebäudeautomation und Smart Building-Systemen auf der GET NORD vertreten. Sie präsentieren zukunftsweisende Lösungen in den Bereichen Netzsteuerung, Automatisierung, Stromverteilung, Schaltanlagen, Gebäudeautomation, Brandschutz, Sicherheit, HLK-Steuerung und Energiemanagement für eine intelligente Gebäudeinfrastruktur.
Praxisbeispiele verdeutlichen das Potenzial
KI zum Anfassen bietet das 100 Quadratmeter große, begehbare E-Haus des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) in Halle B6, Stand 682. Hier können sich neben dem E- und SHK-Handwerk auch Architektinnen und Architekten, Planende sowie Verantwortliche in Immobilienunternehmen, der Wohnungswirtschaft und für das technische Facility Management herstellerneutral über intelligent vernetzte Funktionalitäten informieren. Gezeigt werden Lösungen aus Bereichen wie Energieeffizienz, KI-gestütztes Energiemanagement, Sicherheits- und Lichttechnik sowie Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Zudem ermöglichen sie altersgerechtes Wohnen unterstützt von KI und effizienteres Arbeiten im Büro durch Human Centric Lighting – ideal sowohl für die Nachrüstung bestehender Gebäude als auch für den Gebäudeneubau. Ergänzend dazu ist am Verbändestand der norddeutschen E-Handwerke (Halle B6, Stand 672) die Zukunft der Elektrotechnik durch anschauliche Präsentationen innovativer Trends erlebbar. „KI in der Gebäudetechnik bedeutet spürbare Entlastung auf allen Ebenen: Von der automatisierten Angebotserstellung im Büro über die KI-gestützte Dokumentation auf der Baustelle bis hin zur intelligenten Fachplanung gewinnen wir wertvolle Ressourcen zurück, die wir für unser Kerngeschäft dringend benötigen. Damit macht KI das Elektrohandwerk nicht nur effizienter, sondern steigert auch dessen Attraktivität massiv. Wir sehen in der künstlichen Intelligenz einen der größten Hebel für die Zukunftsfähigkeit unserer Betriebe und fördern aktiv ihren Einsatz in Planung und Ausführung“, so Timm Göckens, Hauptgeschäftsführer NFE.
Durch KI zurück zum Wesentlichen
Der Einsatz von KI ist nicht auf die Gebäudetechnik beschränkt – sie ist auch der Schlüssel zu moderner Betriebsführung und spürbarer Arbeitserleichterung im Handwerk, so dass Freiräume für das eigentliche Kerngeschäft entstehen. Zugleich positioniert die technologische Transformation die Branche als innovatives Zukunftsfeld, was ein starkes Signal für die Gewinnung junger Talente ist. „Künstliche Intelligenz entwickelt sich im Handwerk immer mehr von der Zukunftsvision zum zentralen Produktivitätsfaktor. Als Schlüssel für gesteigerte Effizienz, prozessuale Optimierung und spürbare Entlastung im Büro sichert KI die Wettbewerbsfähigkeit von morgen bereits heute. Auf der GET NORD präsentieren wir Lösungen, die diesen Wandel praktikabel gestalten“, sagt Anne Spielberg, Director der GET NORD. Interessierte können sich im neu geschaffenen InnovationsForum (Halle B6, Stand 300) umfassend über den Einsatz von KI im Handwerk informieren. Daneben erwartet Fachbesuchende ein breites Spektrum an KI-Software: Anbieter wie autarc, CENDAS, conmeet, HERO Software, Hottgenroth Software, KWP Informationssysteme, Label Software, OpusFlow, Palette CAD, pds, Reonic, RPS Roland Piske Software sowie STREIT Software zeigen, wie KI-integrierte Lösungen Arbeitsabläufe unterstützen, Prozesse automatisieren und fundierte, datenbasierte Entscheidungen ermöglichen. Von der automatisierten Belegverarbeitung über Materialverwaltung bis zum KI-gestützten Kundenservice per Chatbot, macht KI manuelle Eingriffe überflüssig. Durch KI-gestützte Tools lässt sich die Personaleinsatzplanung dynamisch an die aktuelle Auftragslage anpassen, was Leerlaufzeiten reduziert und die Auslastung der Fachkräfte optimiert. Ferner verkürzt KI-gestützte Angebotserstellung den Prozess von Stunden auf wenige Minuten. Dieser Geschwindigkeitsvorteil sichert Unternehmen einen entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb.
Ticketshop eröffnet
Fachbesuchende können ihr Ticket für die GET NORD 2026 unter Tickets und Einladungen - GET NORD erwerben. Medienvertreterinnen und -vertreter finden die Möglichkeit zur Akkreditierung hier auf der Webseite.


